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Was muss ich bei meinen Kontaktlinsen aus dem Internet beachten?

"Gehen Sie mit Ihren Contactlinsen regelmäßig zu den Nachkontrollen Ihres Anpassers oder Augenarzt! Auch wenn Sie keine Beschwerden haben, verhilft dies zu:

• stets zu den neustes und besten Produkten für Ihre Tragesituation
• kontinuierlich hohem Tragekomfort von Linsen,
• zur Früherkennung von Symptomen und
• Erhöhung der Langzeitverträglichkeit von Kontaktlinsen
• zur Erkennung von Veränderungen der Sehstärke und
• zur Überprüfung des korrekten Sitzes Ihrer Kontaktlinsen."


 
 


1. Krankenkassen

Nun, dies ist ein finanziell wichtiges Thema. Zunächst kommt es darauf an, ob Sie privat oder gesetzlich versichert sind.

Bei den privaten Krankenversicherern kommt es grundsätzlich auf den Inhalt der gewählten Leistungen in der Versicherungspolice an! Bei einigen privaten Krankenversicherern kann man eine Selbstbeteiligung (z.B. 600 EUR Selbstbeteiligung) für bestimmte Leistungen wie Augenoptik oder Brille und Kontaktlinsen, Sonnenbrille die als Heil und Hilfsmittel gelten wählen. Bei anderen kann man wiederum bestimmte zusatzleistungen Leistungen wie Kontaktlinsen, rayban komplett ausgrenzen (z.B. Chefarztbehandlung oder und somit den Monatsbeitrag senken.

 

Hier sollten Sie genau rechnen und prüfen, denn ein Ausschluss für Leistungen von Brillen.

Monatslinsen, in Ihrer privaten Versicherung kann für Sie unter Umständen günstiger sein, wenn Sie Ihre Kontaktlinsen im Onlineshop nachbestellen! Sollte Ihre private Krankenversicherung diese Leistungsart einschließen, können Sie selbstverständlich die Kontaktlinsenrechnung bei Ihrer privaten Krankenversicherung einreichen und um Rückerstattung der Auslagen bitten.

2. Gesetzliche Krankenkassen Bei den gesetzlichen Krankenkassen sieht es aufgrund des Gesundheitsreformgesetzes etwas anders als bei den privaten aus. Hier erfolgt eine teilweise Übernahme der Kosten für Brille und Kontaktlinse durch die gesetzliche Kasse nur noch bei jugendlichen unter 18 Jahren. Der Augenarzt stellt in diesen Fällen ein Rezept für eine Brille aus bzw. verordnet Ihnen Kontaktlinsen.

Ich vertrage meine Linsen nicht mehr so gut, welche Möglichkeiten gibt es?

Grundsätzlich kann man sagen, dass je höher die Sauerstoffdurchlässigkeit einer Kontaktlinse und je kürzer der Tauschrhythmus, desto höher die Verträglichkeit einer weichen Kontaktlinse. Zu langer Tauschrhythmus bei Kontaktlinsen führt zu Verunreinigungen der Kontaktlinsen-Oberfläche. Dies ist von Träger(in) zu Träger(in) unterschiedlich. Die Verunreinigung entsteht durch den Inhalt der Tränenchemie, die das Auge vor Keimen schützt. Auf der Kontaktlinsenoberfläche führen aber gerade diese Protein-, Fett- und Enzym-Ablagerungen zu allergischen Reaktionen, da sie trotz Kontaktlinsen Pflegemittel nicht voll beseitigt werden und nach wenigen Tagen anfangen zu denaturieren (zerfallen).


Grundsätzlich gilt also für das Austauschintervall von Kontaktlinsen: shorter is better.

Um Probelinsen bestellen und auszuprobieren bestellen Sie einfach die Testlinsen in unserem Onlineshop.

Welche Kontaktlinsen kann man über welchen Zeitraum tragen?

Kontaktlinsen werden für verschiedene Tragezeiträume hergestellt. Einen Überblick über die zahlreichen Kontaktlinsentypen erhalten Sie von unserem Kontaktlinsenspezialisten Das Auge ist das wichtigste Sinnesorgan des Menschen. Über 90% aller Sinneswahrnehmungen werden über unsere Augen aufgenommen. Dabei ist das Auge eines der kleinsten Organe. Es ist von annähernd kugeliger Gestalt, im Mittel 23,5 mm lang und nur wenige Gramm schwer. Das Auge wird durch elastische Bänder und Fettpolster in seiner Lage gehalten und durch sechs verschiedene Muskeln, die zugleich die schnellten und stärksten des ganzen Körper sind (relativ zu ihrer Größe), in der Augenhöhle bewegt. Die Hornhaut und Linse bilden zusammen den optischen Apparat des Auges, vergleichbar dem Objektiv eines Photoapparates. Zur Gesamtbrechkraft, die beim "Normalauge" 57-60 dpt (dpt = Dioptrien = Kehrwert der in Meter gemessenen Brennweite) beträgt, trägt die Hornhaut mit 43-45 dpt am meisten bei. Die Hornhaut ist ca. 0,5 mm dick und hat eine Durchmesser von 11-12 mm. Sie ist normalerweise fast glasklar und sehr zäh und elastisch. Die refraktive Chirurgie verändert gezielt die Brechungsverhältnisse der Hornhautvorderfläche, um Brechungsfehlers des Gesamtapparates (Kurz, Weit- und/oder Stabsichtigkeit auch landläufig Hornautverkrümmung genannt) auszugleichen. Die die hinter der Pupille durch feine Fasern mit einem ringförmigen Muskel verbunden ist, steuert den Rest der Brechkraft bei. Durch Aktivierung dieses Muskel (Ziliarmuskel) kann die Brechkraft der Linse erhöht und das Auge damit für nahe Objekte scharfgestellt werden. Diese Brechkrafterhöhung (Akkomodation) ist der Scharfeinstellung eines Photoapparates analog. Die Akkomodationsfähigkeit läßt mit zunehmendem Alter nach, so dass die meisten normalsichtigen Menschen ab ca. 45 Jahre eine Brille für die Naharbeit brauchen. (Siehe Auge und Sehen). Die Netzhaut wirkt wie der Film im Photoapparat.

Lichtempfindliche Zellen, getrennt für Rot, Grün und Blau sowie hochempfindliche Schwarz/Weiß-Typen, nehmen das Licht auf, bereiten das Bild grob auf und leiten es über den Sehnerven an das Gehirn weiter. Die Hell-/Dunkeleinstellung (Adaptation) und Kontrastbearbeitung erfolgt größtenteils bereits in der Kindheit. Die Leistung des Gehirns bei der Weiterverarbeitung der Bilder ist sehr hoch. Selektive Wahrnehmung, räumliches Sehen, Bewegungssehen, Folgebewegungen, Formerkennung etc. pp. sind reine "Gehirnleistungen". Diese Leistungen sind nicht komplett angeboren, sondern müssen in den ersten Lebensjahren trainiert werden. Ist dieses Traning unvollständig gewesen, entsteht eine Schwachsichtigkeit (Ambylopie), die nichts mit dem Auge selbst zu tun hat. Dies ist oftmals beim Schielen und bei höhergradiger Stabsichtigkeit der Fall. Sie sollten in einem solchen Fall immer Ihren Augenarzt aufsuchen und sich von ihm behandeln lassen.


Nystagmus (Augenzittern)

Das Wort "Nystagmus" kommt aus dem Altgriechischen (blinzeln). Man bezeichnet damit rhythmische Augenbewegungen, die unwillkürlich, das heißt ohne bewusste Einflussnahme des Menschen auftreten. Nystagmus tritt auch beim Gesunden auf Es gibt physiologische Nystagmen, also Formen, die beim Gesunden in bestimmten Situationen auftreten. Hierzu gehört der "Eisenbahnnystagmus" (optokinetischer Nystagmus), der auftritt, wenn ein bewegtes Objekt beobachtet wird. Die langsame Komponente der Augenbewegungen folgt dem Objekt, die schnelle Komponente springt zurück, um das nachfolgende Objekt zu fixieren. Ein Endstellungsnystagmus tritt bei extremem Seitwärtsblick spätestens nach 30 Sekunden auf und stellt ein Blickhalteschwäche dar. Die schnelle Komponente ist in Blickrichtung gerichtet. Je müder der Patient, desto geringer die Blickauslenkung, bei welcher Nystagmus auftritt. Ein Nystagmus bei geringem Seitenblick ist nicht normal. Er ist aber bei vielen Patienten mit frühkindlichem Schielbeginn zu finden und gilt daher als typisches Symptom des "frühkindlichen Schielsyndroms". Nystagmus latens Bei Patienten, mit Schielbeginn in den ersten 2 Lebensjahren, findet sich darüber hinaus häufig das Phänomen, dass Augenzittern auftritt, wenn ein Auge abgedeckt wird. Wenn dann nur noch mit dem linken Auge fixiert wird, rucken die Augen nach links (immer nach außen, temporal). Die Ursache für dieses Phänomen ist wissenschaftlich nicht geklärt. Vermutlich spielt aber der bei dem frühkindlichen Innenschielen ein erhöhter Konvergenztonus eine Rolle. Das nach dem Abdecken des anderen Auges fixierende Auge bekommt die Neigung langsam Nasenwerts weg zu rutschen und muß durch Augenrucke nach außen wieder auf das Objekt ausgerichtet werden.Kongenitaler Nystagmus Der primäre kongenitale Nystagmus ist ein eigenständiges Krankheitsbild. Er besteht häufig für das ganze Leben und ist meistens nicht mit zusätzlichen anderen Erkrankungen verbunden. Häufig findet sich aber in den ersten Lebensmonaten und -jahren eine Besserung, die durch die einhergehende Reifung des beidäugigen bedingt ist. Eine eindeutige Vererbung kommt vor (z.B. X-chromosomal-rezessiv), ist aber eher selten der Fall. Charakteristika sind Verstärkung bei konzentrierter Fixaktion auf ein Objekt, Abschwächung bei beidäugiger Betrachtung naher Gegenstände (Konvergenz), nicht Vorhandensein im Schlaf und Kopfwackeln. Häufig ist die Intensität blickrichtungsabhängig. Dabei ist die Blickrichtung, bei der das Augenzittern am geringsten ist, nicht immer die Geradeausrichtung. Bei Patienten mit Nystagmusberuhigung im Seitenblick resultiert häufig eine Kopfzwangshaltung Der dem primären kongenitalen Nystagmus im Erscheinungsbild sehr ähnliche okuläre Nystagmus ist sekundär, das heißt, er tritt in Folge einer anderen Augenerkrankung auf. Jede angeborene oder sehr früh erworbene schwere, beidseitige Sehstörung führt zu einem kongenitalen Nystagmus. Die häufigsten Ursachen sind Katarakt, Albinismus, zentrale Netzhautnarbe, Aniridie und Optikusatrophie. Beim Auftreten der Störung in den ersten drei Lebensmonaten ergeben sich vorwiegend weite Pendelbewegungen, die bei späterem Beginn kleiner werden. Bei Entwicklung nach dem 6. Monat entsteht mehr ein Rucknystagmus. Eine seltene Sonderform des kongenitalen Nystagmus ist der Spasmus nutans, der sich häufig spontan komplett zurückbildet. Er beginnt meist in der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres und ist typischerweise nicht auf beiden Augen gleich stark ausgeprägt, also asymmetrisch. Charakteristisch ist auch eine höhere Frequenz der Augenbewegungen und das (zusätzliche) Auftreten vertikaler Bewegungen (bei Auf- oder Abblick). Da in seltenen Fällen auch ein kindlicher Hirntumor zu diesen Symptomen führen kann, ist zum Ausschluss eine Magnetresonanztomographie des Kopfes sinnvoll. Therapie des Nystagmus In etwa der Hälfte der Fälle des angeborenen Nystagmus gibt es die Möglichkeit eine Besserung durch eine Operation herbeizuführen. Ziel der Operation ist es, den Nystagmus zu mindern und die durch den Nystagmus bewirkte Kopfzwangshaltung zu bessern. Im wesentlichen bestehen zwei Operationsprinzipien: Bei Patienten mit Nystagmusberuhigung im Seitenblick und Kopfzwangshaltung wird durch eine Verschiebung der Augen dieser Zustand für den Geradeausblick nutzbar gemacht und gleichzeitig die Kopfzwangshaltung korrigiert. Bei Patienten mit Nystagmusberuhigung bei Nahblick kann durch eine Operation (als Verbandslinse raten wir zu Tageslinsen nach dem Prinzip der artifiziellen Divergenz) die Konvergenz-Innervation postoperativ erhöht werden und somit auch bei Fernblick eine Nystagmusberuhigung erzielt werden. Die Planung und Durchführung der Augen Operation verlangt einiges an Know-how und Erfahrungen, gehört aber andererseits zu den befriedigendsten Tätigkeiten des operativ versierten Strabologen. Die Augen reagieren, wenn sie mit bestimmten Substanzen in Kontakt kommen, die eine allergische Reaktion auslösen, den Allergenen. Es gibt eine riesige Anzahl von Allergenen, die eine allergische Reaktion auslösen können. Die häufigsten sind Pollen, Haare von Haustieren, Staub, Arzneimittel etc. Eine allergische Reaktion kann ein oder beide Augen betreffen und Rötung sowie Jucken unter dem Augenlid verursachen. Weitere Symptome umfassen übermäßigen Tränenfluß, Lichtempfindlichkeit und verklebte Augenlider morgens nach dem Aufwachen. Okuläre Allergien in der Augenoptik treten relativ häufig auf, wobei sie in Ausprägung, Dauer und auch in der Wiederauftrittsrate bei den einzelnen Patienten bzw. Anfällen variieren. In ihrer ausgeprägtesten Form können okuläre Allergien zu Hornhautschäden führen, häufiger jedoch verlaufen sie weniger schwer, sind aber dennoch unangenehm und meistens kosmetisch unvorteilhaft.

 

Heutzutage gibt es hochwirksame Medikamente, die eine schnelle und wirksame Behandlung okulärer Allergien ermöglichen. Die typische Behandlung umfaßt meist die Identifizierung des für die Reaktion verantwortlichen Allergens, Maßnahmen zur Vermeidung des Kontakts mit diesen Substanzen und die Verwendung von Medikamenten zur Symptomreduzierung oder Verhinderung des Wiederauftretens allergischer Reaktionen. Beim Normalsichtigen (Emmetropie) treffen sich parallel einfallende Lichtstrahlen am akkomodationslosen, ruhenden Auge genau auf der Netzhaut. Ein Objekt, das im Unendlichen liegt, wird scharf gesehen. Unter praktischen Gesichtspunkten kann als unendlich das 500fache der Brennweite angenommen werden. Das bedeutet, daß ein emmetropes Durchschnittsauge alle Objekte, die weiter als einige Meter vom Auge entfernt sind, scharf abbildet. Beim Weitsichtigen treffen sich parallel einfallende Lichtstrahlen am akkomodationslosen, ruhenden Auge hinter der Netzhaut. Ein Objekt, das im Unendlichen liegt, wird unscharf gesehen. Durch Akkomodation (= Naheinstellung, bewußte oder unbewußte Brechkrafterhöhung der im Bild blau dargestellt) kann der Weitsichtige sich unter Umständen sein Bild "auf die Netzhaut zurückholen". Dies ist auf Dauer mit erhöhter Anstrengung verbunden.

 

Die Korrektur erfolgt mit positiv brechenden Gläsern oder Linsen, die als Nebenwirkung eine leichte Vergrößerung sowie Einengung des Gesichtsfeldes haben. Beim Kurzsichtigen treffen sich parallel einfallende Lichtstrahlen am akkomodationslosen, ruhenden Auge vor der Netzhaut. Im Gegensatz zur Hyperopie kann der Betroffene seinen Sehfehler nicht durch Akkomodation verbessern. Theoretisch sinkt die maximale Sehschärfe (Visus) mit jeder Dioptrie unkorrigierter Kurzsichtigkeit um das 4fache. Beispiel: Ein Straßenschild, das ein Normalsichtiger auf 40m Entfernung liest, kann bei einer Myopie vom 2 dpt. erst auf 5m Entfernung gelesen werden. In der Praxis ist die Sehschärfe meist etwas besser, da das Gehirn das unscharfe Bild durch einige Tricks "aufpeppen" kann. Trotzdem ist ein Patient mit einer unkorrigierten Myopie von mehr als 0,75 dpt. nur sehr bedingt straßenverkehrstauglich. Um Kontaktlinsen beschwerdefrei tragen zu können, ist eine ausreichende Menge an Tränenflüssigkeit erforderlich. Tränen werden kontinuierlich in wohldosierten kleinen Mengen, von den Augendrüsen produziert. Sie bilden den Tränenfilm, der das Auge ständig benetzt und sich mit jedem Lidschlag gleichmäßig über die Augapfel-Oberfläche verteilt. Daher ist ist ausgesprochen wichtig das Auge vor Zug und Austrocknung zu schützen. Sonnenbrillen sind hier das Accessoire der ersten Wahl. Gewölbte Sonnenbrillen sind deshalb so wichtig damit am seitlichen Rand der Brillenfassung keine Luft oder Staub eindringen kann.

Ohne Tränenfilm wäre die Hornhaut trocken und damit undurchsichtig. Die Hornhaut ist nur transparent, wenn ihr Wassergehalt bei 78% liegt. D.h., der Tränenfilm ist für das Sehen sehr wichtig. Neben seiner optischen Funktion erfüllt er weitere wichtige Aufgaben. Er versorgt die Hornhaut die Hornhaut mit Sauerstoff und trägt entscheidend zu ihrer Ernährung bei. Darüber hinaus schützt der Tränenfilm das Auge vor Infektionen, da er keimtötende Substanzen enthält und kleine Verunreinigungen fortspült.

 

Tränenfilm:
Der Aufbau des Tränenfilms setzt sich aus drei unterschiedlichen Schichten zusammen. Die Substanzen in diesen Schichten sind ebenso wie ihre Aufgaben fein aufeinander abgestimmt. In den Lidranddrüsen (Meibom'sche Drüsen) wird die äußere fetthaltige Schicht (Lipidschicht) gebildet. Sie bewirkt die glatte Oberfläche des Tränenfilms auf der Hornhaut des Auge und verhindert rasches Verdunsten. Sie dient auch zur Abwehr von Keimen und schützt vor Tröpfcheninfektion. Die Tränendrüse und kleine, über die Bindehaut verstreute Drüsen produzieren die mittlere wässrige Schicht. Sie entspricht den Vorstellungen, die man im allgemeinen von Tränen hat. Ihre Aufgabe ist die Reinigung der Oberfläche durch Abtransport von Fremdkörpern und Abfallprodukten der Gewebe. Auch führt sie den Sauerstoff an das Auge. Wichtig ist hierbei das die Monatslinsen und Tageslinsen sofern Sie diese tragen, eine ausreichende Beweglichkeit aufweisen und der Tränenfilm unter der Kontaktlinsen zirkulieren kann.  Unmittelbar an die Hornhaut, die in ihrer Oberfläche wasserabweisend ist, grenzt die von anderen Bindehautdrüsen abgesonderte Schleim- oder Mucinschicht. Sie bildet einen schleimigen Puffer zwischen Hornhautoberfläche und der wässrigen Phase des Tränenfilms. Ohne diese Mucinschicht könnte diese nicht auf dem Auge haften und wäre daher nicht imstande, es durch gleichmäßige Benetzung ständig feucht zu halten. Das Mucin wird vornehmlich von den Becherzellen der Bindehaut gebildet. Jede Störung einer dieser drei Bereiche setzt die Stabilität des Tränenfilms herab. Wenn z.B. die Lipidschicht zu dünn ist trocknet die wässrige Phase zu schnell aus. Zum Ausgleich müssen die Lidschläge schneller erfolgen. Das Trockenheitsgefühl im Auge löst einen solchen Reflex aus. Ist sie zu dick, gibt es auf der Kontaktlinse eine sehr starke Proteinablagerung. Tauschlinsen sind in einem solchen Fall zu empfehlen. Die von der Tränendrüse gebildete Tränenflüssigkeit wird etwa alle 5-10 Sekunden durch den reflektorischen Lidschlag gleichmäßig über die Augapfel-Oberfläche (Hornhaut und Bindehaut) verteilt und hat die Aufgabe, Bindehautsack und Hornhaut ständig zu befeuchten und zu reinigen. Die Muskulatur der Lider ist so angeordnet, dass der Tränenfluss an der Kante des Unterlides von außen nach innen geleitet wird und durch die Saugwirkung des Tränenpünktchens in die ableitenden Tränenwege gelangt, die im unteren Teil des Nase münden.

In etwa der Hälfte der Fälle des angeborenen Nystagmus gibt es die Möglichkeit eine Besserung durch eine Operation herbeizuführen. Ziel der Operation ist es, den Nystagmus zu mindern und die durch den Nystagmus bewirkte Kopfzwangshaltung zu bessern. Im wesentlichen bestehen zwei Operationsprinzipien: Bei Patienten mit Nystagmusberuhigung im Seitenblick und Kopfzwangshaltung wird durch eine Verschiebung der Augen dieser Zustand für den Geradeausblick nutzbar gemacht und gleichzeitig die Kopfzwangshaltung korrigiert. Bei Patienten mit Nystagmusberuhigung bei Nahblick kann durch eine Operation (nach dem Prinzip der artifiziellen Divergenz) die Konvergenz-Innervation postoperativ erhöht werden und somit auch bei Fernblick eine Nystagmusberuhigung erzielt werden. Die Planung und Durchführung der Operationen verlangt einiges an Know-how und Erfahrungen, gehört aber andererseits zu den befriedigenden Tätigkeiten des operativ versierten Strabologen.

Die Augen reagieren, wenn sie mit bestimmten Substanzen in Kontakt kommen, die eine allergische Reaktion auslösen, den Allergenen. Es gibt eine riesige Anzahl von Allergenen, die eine allergische Reaktion auslösen können. Selbst Legierungen und Weichmacher in billigen Optik welche ohne CE Kennzeichnung in Fernost produziert werden und später z.B. am Strand der Dom Rep, Türkei, Ägypten und anderen verkauft werden. Es gibt aber auch natürliche Auslöser wo eine gut schließende wrap apond  Brillen oder Sonnenbrille vor Pollen, Haaren von Haustieren, Staub, Arzneimittel etc. schützen kann. Eine allergische Reaktion kann ein oder beide Augen betreffen und Rötung sowie Jucken unter dem Augenlid verursachen. Weitere Symptome umfassen übermäßigen Tränenfluß, Lichtempfindlichkeit und verklebte Augenlider morgens nach dem Aufwachen. Okuläre Allergien treten relativ häufig auf, wobei sie in Ausprägung, Dauer und auch in der Wiederauftrittsrate bei den einzelnen Patienten bzw. Anfällen variieren. In ihrer ausgeprägtesten Form können okuläre Allergien zu Hornhautschäden führen, häufiger jedoch verlaufen sie weniger schwer, sind aber dennoch unangenehm und meistens kosmetisch unvorteilhaft. Heutzutage gibt es hochwirksame Medikamente, die eine schnelle und wirksame Behandlung okulärer Allergien ermöglichen. Die typische Behandlung umfaßt meist die Identifizierung des für die Reaktion verantwortlichen Allergens, Maßnahmen zur Vermeidung des Kontakts mit diesen Substanzen und die Verwendung von Medikamenten zur Symptomreduzierung oder Verhinderung des Wiederauftretens allergischer Reaktionen. Beim Normalsichtigen (Emmetropie) treffen sich parallel einfallende Lichtstrahlen am akkomodationslosen, ruhenden Auge genau auf der Netzhaut. Ein Objekt, das im Unendlichen liegt, wird scharf gesehen. Unter praktischen Gesichtspunkten kann als unendlich das 500fache der Brennweite angenommen werden. Das bedeutet, daß ein emmetropes Durchschnittsauge alle Objekte, die weiter als einige Meter vom Auge entfernt sind, scharf abbildet. Beim Weitsichtigen (Hyperopie)

sich parallel einfallende Lichtstrahlen am akkomodationslosen, ruhenden Auge hinter der Netzhaut. Ein Objekt, das im Unendlichen liegt, wird unscharf gesehen. Durch Akkomodation (= Naheinstellung, bewußte oder unbewußte Brechkrafterhöhung der Augenlinse, im Bild blau dargestellt) kann der Weitsichtige sich unter Umständen sein Bild "auf die Netzhaut zurückholen". Dies ist auf Dauer mit erhöhter Anstrengung verbunden. Die Korrektur erfolgt mit positiv brechenden Gläsern oder Linsen, die als Nebenwirkung eine leichte Vergrößerung sowie Einengung des Gesichtsfeldes haben. Beim Kurzsichtigen (Myopie) treffen sich parallel einfallende Lichtstrahlen am akkomodationslosen, ruhenden Auge vor der Netzhaut. Im Gegensatz zur Hyperopie kann der Betroffene seinen Sehfehler nicht durch Akkomodation verbessern. Theoretisch sinkt die maximale Sehschärfe (Visus) mit jeder Dioptrie unkorrigierter Kurzsichtigkeit um das 4fache. Beispiel: Ein Straßenschild, das ein Normalsichtiger auf 40m Entfernung liest, kann bei einer Myopie vom 2 dpt. erst auf 5m Entfernung gelesen werden. In der Praxis ist die Sehschärfe meist etwas besser, da das Gehirn das unscharfe Bild durch einige Tricks "aufpeppen" kann. Trotzdem ist ein Patient mit einer unkorrigierten Myopie von mehr als 0,75 dpt. nur sehr bedingt straßenverkehrstauglich. Ein Fernglas oder eine Lupe kann hier bei einfachen Beaobachtungen die Situation entschärfen bzw. lindern.  Um Kontaktlinsen beschwerdefrei tragen zu können, ist eine ausreichende Menge an Tränenflüssigkeit erforderlich. Tränen werden kontinuierlich in wohldosierten kleinen Mengen, von den Augendrüsen produziert. Sie bilden den Tränenfilm, der das Auge ständig benetzt und sich mit jedem Lidschlag gleichmäßig über die Augapfel-Oberfläche verteilt. Ohne Tränenfilm wäre die Hornhaut trocken und damit undurchsichtig. Die Hornhaut ist nur transparent, wenn ihr Wassergehalt bei 78% liegt. D.h., der Tränenfilm ist für das Sehen sehr wichtig. Neben seiner optischen Funktion erfüllt er weitere wichtige Aufgaben. Er versorgt die Hornhaut die Hornhaut mit Sauerstoff und trägt entscheidend zu ihrer Ernährung bei. Darüber hinaus schützt der Tränenfilm das Auge vor Infektionen, da er keimtötende Substanzen enthält und kleine Verunreinigungen fortspült.